Das waren zwei wichtige Siege gestern gegen Saarlouis. Mit 17:2 wurden die Hornissen in der ersten Partie regelrecht gegen die Wand gespielt und nach sieben Innings war das Spiel beendet.
Die Schlagmaschinerie der Heideköpfe kam in den Innings 3 und 4 so richtig in Fahrt, als man durch reihenweise Hits Punkt für Punkt erzielen konnte und die Pitcher aus Saarlouis förmlich demontierte. Höhepunkt war zweifelsohne der 3-Run- Homerun von Robert Gruber im 4. Inning, der weit über die Spielfeldbegrenzung des Left- Field ging.
Demgegenüber hatten die Spieler aus Saarlouis nichts entgegenzusetzen. Zwar ging das Team von der Saar im ersten Inning gleich in Führung, aber ausser einem weiteren Punkt war nichts zu holen. Begünstigt wurden die Heidenheimer durch eine ganze Reihe von Fehlern in der Verteidigung der Hornets, bei der die Bälle teilweise wild durcheinander geworfen wurden und einfach nicht unter Kontrolle zu bringen waren.
Auch das Pitching von Peter Dankerl konnte durchaus überzeugen. Er schickte die Angreifer reihenweise wieder zurück auf die Bank.
Anders das Bild im zweiten Spiel. Manko der Heideköpfe ist wieder das Pitching. Major Leaguer Mike Hartley ist verletzt und kann nicht ins Geschehen eingreifen, und Markus Winkler hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Anders dagegen der Star der Hornets, der Tscheche Keptra. Die Heideköpfe kamen gegen die präzisen Würfe einfach nicht an, und mussten unverrichteter Dinge wieder zurück auf die Bank. Besser, viel besser lief es dagegen für Saarlouis, die ihren Vorsprung auf 3:2 ausbauen und bis ins neunte Inning halten konnten. Viele Fehler in der Verteidigung Heidenheims und aus meiner Sicht etwas fehlendes Engagement liessen die Partie schon verloren erscheinen.
In der zweiten Hälfte des neunten Innings ging es nun darum, zumindest den Ausgleich zu schaffen, um wenigstens ein Extra- Inning herauszuholen. Glücklicherweise für Heidenheim baute der Pitcher der Hornets merklich ab, so dass mit zwei Hits Runner auf Bases gebracht werden konnten. Durch einen Verteidigungsfehler kamen Heidenheimer Läufer auf die Bases 3 und 4, so dass der Segespunkt in Scoring Position stand.
Nächster Schlagmann war der First- Baseman der Heideköpfe Keith Maxwell. Zuvor ziemlich schwach am Schlag war es ihm vorbehalten, mit seinem Two- Run- RBI, einem gezielt geschlagenen Ball ins Centerfield, die Runner nachhause zu bringen, und den Heideköpfen den wichtigen Sieg im zweiten und dort zumindest im neunten Inning spannenden Spiel zu bescheren.
Mit nun 10 Siegen bei nur zwei Niederlagen sind die Heideköpfe auf dem besten Weg in die Playoffs.
Am kommenden Sonntag geht es nach Haar. Und auch dort sind zwei Siege absolute Pflicht, weil die Regensburg Legionäre mit zwei Heimspielen gegen Aufsteiger Neuenburg eine sehr leichte Aufgabe vor sich haben.
Next Game: 18.5. Haar Disciples vs. Heidenheim Heideköpfe.